In der Folge der regen Berliner Bautätigkeit im ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhundert entstanden wie im benachbarten heutigen Komponistenviertel auch im Gründerviertel städtische Wohn- und Gewerbegebäude. Prägend ist die klassische gründerzeitliche Blockrandbebauung mit Vorderhäusern, Seitenflügeln, niedrigen Remisen und kleinen Gewerbehöfen, die früher ein Nebeneinander von Wohnen, Arbeiten sowie einer kleiner Landwirtschaft für den Eigenbedarf ermöglichten.
Die für die Innenhöfe typischen Werkstattgebäude werden noch teilweise noch von kleinen Handwerksbetrieben genutzt. Mitunter trifft man auch auf Mitglieder der Berliner Kunstszene, die den Werkstätten eine neue Bestimmung geben.
Zur Wahrung der Eigenart und Typik des Gebietes wurde für das Areal eine Erhaltungssatzung erlassen.

Der von dem Wohnbauprojekt ca. 250 m entfernte Antonplatz entwickelte sich nach dessen baulicher Umgestaltung, der Eröffnung mehrerer neuer Supermärkte und aufgrund des regelmäßig stattfindenden Wochenmarktes wieder zu einem beliebten, zentralen Ort.
Das an dem Standort etablierte Bildungszentrum mit integrierter Bibliothek, einer Volkshochschule und einer Musikschule bietet vielfältige Bildungs- und Förderungsangebote. Des Weiteren richten mehrere private Kreativwerkstätten sowie eine private Musikschule im Viertel ihr Angebot insbesondere an Kinder bzw. Jugendliche und schaffen die Voraussetzungen für eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung.

Charakteristisch für das Quartier sind die ausgewogene Sozialstruktur, das gesunde Verhältnis von jüngeren und älteren Bewohnern sowie das gewisse Maß Berliner Originalität.
Ob die malerische Parkanlage rund um den Weißen See, das traditionsreiche Freibad oder das eindrucksvolle Gelände des jüdischen Friedhofs – zahlreiche Orte im Viertel ermöglichen den Bewohnern eine tiefe Identifikation mit dem eigenen Wohnumfeld.

Geradezu exzellent ist die vorhandene Auswahl an Schulen und Einrichtungen der Kinderbetreuung. Neben dem Primo-Levi-Gymnasium, der katholischen Theresienschule und der privaten BIB Kreativschule befinden sich mehrere staatliche Sekundar- und Grundschulen sowie 14 Kitas bzw. Kinderläden in einer zu Fuß erreichbaren Entfernung.

Diese Qualitäten einer gewachsenen städtischen Wohnlage, die Sanierung des Altbaubestands und die Errichtung mehrerer anspruchsvoller Wohnbauprojekte sorgten in der jüngsten Vergangenheit für einen hohen Bevölkerungszuwachs, vorrangig im Alter von 27 bis 45 Jahren, zu einem großen Teil aus dem angrenzenden Prenzlauer Berg.

Sowohl die Nähe als auch der gewisse Abstand zur quirligen Berliner City und die hervorragende Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr werden von den Anwohnern außerordentlich geschätzt.
Mit der Straßenbahnlinie M4 gelangt man nach drei Stationen zur S-Ring-Bahn, Bhf. Greifswalder Straße, bzw. in 18 Minuten zum Alexanderplatz. Die Linie M12 bietet eine Direktverbindung durch die beliebten Quartiere des Prenzlauer Bergs und Mitte bis zur Friedrichstraße.
Schnell erreichbar ist das landschaftliche reizvolle Barnimer Umland mit seinen beliebten Badeseen und ausgedehnten Wäldern.